Take Ivy

Neues Buch: Take Ivy

Einleitung

Wie schon kürzlich erwähnt, steht die Reproduktion von dem 1965 veröffentlichten Buch „Take Ivy“ seit dem 31. August bei Buchändlern in den Regalen.

Der Verlag powerhousebooks war so freundlich uns schon vorab ein Exemplar zur Verfügung zu stellen. Das ursprünglich von den Autoren Shosuke Ishizu, Toshiyuki Kurosu, Hajime Hasegawa und dem Photograph Teruyoshi Hayashida verfasste Buch zeichnete ein Portrait des studentischen Lebensstils wie er an den acht Ivy League Universitäten Harvard, Yale, Princeton, Pennsylvania, Columbia, Dartmouth, Brown und Cornell gelebt wurde. Nachdem das in japanisch geschriebene Buch bei Sammlern teilweise absurd hohe Preise von bis zu US-$ 2000 erzielte, verschiedene Blogger und sogar die New York Times berichtete über Take Ivy, machte man sich bei powerhousebooks auf die Suche nach den Rechteinhabern, Hachette Japan, um so eine Neuauflage ins Rollen zu bringen.

Schlussendlich entschied man sich dann dafür das Buch nicht nur einfach erneut zu drucken, sondern es gänzlich zu reproduzieren. So wurden also der Schutzumschlag, das Papier, die Bindung und auch die Bildqualität eins zu eins reproduziert! Einzig der Text wurde ins Englische übersetzt, sodass nun viele Anhänger des Preppy Stils in aller Welt auch den Text verstehen können und nicht nur auf die Bilder beschränkt sind.

Gliederung

Das Buch ist in die vier Abschnitte College Life, College Fashion, Elements of Ivy“ und Take Ivy gegliedert. Die ersten drei Abschnitte sind stark von Bilden geprägt und werden jeweils in wenigen Sätzen erläutert. Während im ersten Abschnitt Bilder aus dem Alltag wie z.B. beim Lernen, Fahrradfahren oder auf dem Weg zur Wäscherei das Bild domieren, setzt man sich im zweiten Abschnitt mit dem legeren Dresscode der Ivy League Studenten auseinander. Auffallend ist hier, dass auch schon vor 45 Jahren Krawatte und Sakko fast ausschließlichen den sonntäglichen Kirchenbesuchen vorbehalten waren.

Ansonsten sieht man aber viele interessante Kombination wie z.B. karierte Madras Shorts mit Slippern und Sakko. Auch spiegelen sich die jeweiligen Farben und Embleme der Universitäten stark in der Kleidung wieder.

Im dritten Abschnitt schaut man über den Universitätscampus hinaus und versucht alle anderen Aspekte des Ivy Leaguers wie z.B. Musik, Architektur, Herrenausstatter usw. zu erkunden.

Abschließend befasst man sich zunächst ein wenig mit der Geschichte Ivy League Universitäten und erläutert die Bräuche, Sportarten und Lieblingsfahrzeuge wobei auch auf den Aspekt Kleidung nochmal ausführlicher eingegangen wird. So befindet sich z.B. auf den Seiten 128 und 129 eine Tabelle mit konkrenten Angaben für eine ideale Garderobe.  Dabei werden zumindest zwei Anzüge und zwei Sportsakkos empfohlen, wobei ein  marineblauer Blazer dabei sein müsse. Pullover müssen z.B. beispielsweise aus schottischer Wolle, Lammwolle, Kamelhaar oder Mohair gefertigt sein, während für Sporthemden dicke Streifen oder Madras Karos empfohlen werden.

Auf den beiden Folgeseiten findet sich dann noch ein 20 Punkte umfassender Dress Code der Yale University, der die Studenten u.a. kurioserweise darauf hinweist, dass Alltagssocken aus Baumwolle auch in den Farben Rosa und Blau getragen werden dürfen.

Fazit

Im gesamten ist dieses Buch in unseren Augen auf jeden Fall einen Kauf wert, was durch den eher geringen Preis von 18,70 EUR noch untermauert wird. Es sei jedoch noch darauf hingewiesen, dass die Photoqualität dem technischen Stand von 1965 entspricht und deshalb nicht mit Fotos von heute zu vergleichen ist – schließlich handelt es sich bei dem Buch wie bereits angesprochen um eine möglichst exakte Reproduktion.

Einen kurzes Video des Verlegers mit Einblicken in das Buch gibt es hier:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=24nWCa7iGBw[/youtube]

Beziehen lässt sich das Buch beispielsweise über Amazon.

Interviews mit dem Verleger über das Buch Take Ivy finden Sie hier und dort.

Copyrightinhaber der Bilder sowie des Videos ist powerhousebooks.
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